Initiative GeldKarte - Gemeinsam für den Chip im Alltag
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Jenseits des Koalitionspokers: Zuschüsse für Schulessen?

Initiative GeldKarte unterstützt SPD-Forderung in NRW mit diskreter Mensalösung für Subventionen

Ob Neuwahlen, Minderheitsregierung oder Jamaika-Koalition: jenseits der noch offenen Koalitionsfrage in Nordrhein-Westfalen hat der Wählerwille das Thema Schulverpflegung und Kinderarmut auf die politische Agenda gerückt. Denn die SPD legt in ihrem Wahlprogramm besonderen Wert auf sozialverträgliche Mittagsverpflegung im System Ganztagsschule. Ihre Forderung: Kein Kind darf aus finanziellen Gründen vom gemeinsamen Mittagessen ausgeschlossen werden. Die Initiative GeldKarte e.V. begrüßt diese Bestrebungen. Die GeldKarte bietet eine diskrete Lösung für die Auszahlung von Subventionen in der Schulverpflegung.

Die Sozialdemokraten in NRW möchten eine landeseinheitliche Regelung für einen Essenzuschuss für sozial schwache Schüler statt verschiedener kommunaler Regelungen nach Kassenlage. In Anbetracht steigender Kinderarmut ist das tägliche Mittagessen für eine zunehmende Zahl von Schülern keine Selbstverständlichkeit mehr. „Doch wer bis spät in den Nachmittag konzentriert lernen soll, braucht mittags auch nahrhaftes Essen, notfalls mithilfe von Subventionen“, ergänzt Ingo Limburg, Vorstandsvorsitzender der Initiative GeldKarte. „Wichtig ist, dass diese Zuschüsse die sozial schwächeren Schüler nicht vor ihren Freunden bloß stellen.“ Das bargeldlose Bezahlsystem mit der GeldKarte bietet eine Lösung, wie Subventionen in der Schulmensa diskret gewährt werden können. Der Chip funktioniert dabei wie eine elektronische Schuluniform: Indem alle Kinder das gleiche Bezahlmittel benutzen, wird - im Gegensatz zum Einsatz von Essensmarken etwa - für die Schüler nicht sichtbar, wer bezuschusst wird. Bei der Bezahlung mit der GeldKarte erkennt das System anhand der Chip-ID, welcher Schüler zu ermäßigten Preisen berechtigt ist. Damit werden sozial schwache Schüler zumindest in der Schule nicht ausgegrenzt.

Kantinen setzen auf die GeldKarte
Bereits rund 300 Schulen haben sich bei der Kassierabwicklung in der Mensa für den Chip entschieden. Neben der diskreten Subventionierung hat die GeldKarte in der Schulverpflegung weitere Vorteile: Die Handhabung ist kinderleicht. Die Schüler stecken ihre GeldKarte in das Bezahlterminal der Kantine, der entsprechende Betrag wird vom Guthaben auf dem Chip abgebucht, ein Bon ausgedruckt und anschließend das Essen ausgegeben. Auch Schulen und Caterer profitieren von dem System Vorteile: Es bietet Planungssicherheit, da Mahlzeiten vorbestellt werden und die Schule Statistiken der verkauften Produkte abrufen kann. Zudem spart die Schule wesentliche Kosten ein, da Münzen und Scheine durch die Zahlung mit dem Chip nicht teuer verwaltet werden müssen. Weiterhin kann die GeldKarte auch als Schülerausweise, Kopierkarte oder Bibliotheksausweis verwendet werden.

Über die GeldKarte:
Die GeldKarte ist eine „Geldbörse“ in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem beim Parken, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der girocard (frühere ec-Karte) oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland rund 81 Millionen GeldKarten (über 89 Prozent aller girocards (frühere ec-Karten) und Bankkundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Mit der neuen Möglichkeit des Online-Ladens macht GeldKarte Online-Payments noch einfacher und angenehmer. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen.

Über die Initiative GeldKarte e.V.:
Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und Institutionen, die die GeldKarte akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereitstellen. Die Initiative ist die Schaltstelle, an der Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der deutschen Kreditwirtschaft zusammen fließen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt sie gegenüber Politik und Medien. Als Motor der GeldKarte treibt die Initiative einzelne Anwendungsbereiche gezielt voran. Sie recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte und unterstützt bestehende Aktivitäten ihrer Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing, Public Relations und Public Affairs.

Weitere Informationen gibt es unter www.Initiative-GeldKarte.de

Kontakt:
Initiative GeldKarte e.V.
Linda Tönskötter
Tel.: 030 – 21 23 42 2 – 71
Fax: 030 – 21 23 42 2 - 99
linda.toenskoetter@initiative-geldkarte.de

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