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Hygienefaktor Bezahlsystem – Eine saubere Sache?

Initiative GeldKarte über die hygienischen Herausforderungen in der Gemeinschaftsverpflegung

Bargeld ist schmutzig: Bakterien und andere Mikroben können sich durch den Austausch von Bargeld verbreiten und so die Ausbreitung von Krankheiten beschleunigen. Welche hygienischen Anforderungen deshalb an Caterer, Mensa- und Stadienbetreiber gestellt werden, diskutierten Experten und Praktiker sowie zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft gestern Abend auf der fünften Jahresveranstaltung der Initiative GeldKarte e.V. in Berlin. Am Ende des Abends stand fest: Hygiene bedeutet deutlich mehr als Händewaschen. Das Bezahlsystem spielt eine zentrale Rolle, wenn es um die Qualität von Gemeinschaftsverpflegung geht.

Die Gemeinschaftsverpflegung hat derzeit Hochkonjunktur. Durch die zunehmende Zahl von Ganztagsschulen essen neben Berufstätigen und Studierenden auch immer mehr Schüler außer Haus. Dabei sollen die Mahlzeiten nicht nur schmecken, sondern auch höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden. „Hochwertiges Schulessen bedeutet nicht nur, dass die richtigen Zutaten zum Einsatz kommen, sondern auch, dass bei der Herstellung und Ausgabe unter hygienisch einwandfreien Bedingungen gearbeitet wird“, betonte Miriam Gruß, familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, in ihrer Keynote.

Aber nicht nur Schulmensen, sondern auch Firmenkantinen und Stadien stehen mit ihrem Verpflegungsangebot vor der hygienischen Herausforderung. Auch Kantinen und Stadien müssen ihr Verpflegungsangebot so organisieren, dass es den gesetzlichen Vorgaben und Hygienestandards entspricht. Lösungen reichen von Risikoanalysen, Personalschulungen über bauliche Maßnahmen bis hin zur Auswahl des Bezahlsystems „Hier hat die GeldKarte einen deutlichen Vorteil“, unterstrich Ingo Limburg, Vorstandsvorsitzender der Initiative GeldKarte. „Indem der Käufer die GeldKarte eigenhändig in das Ladegerät steckt, haben Krankheitserreger kaum eine Chance, auf die andere Seite des Tresens zu wandern“.

Was Caterer mit Blick auf Hygieneanforderungen zu beachten haben und wo die Fallstricke liegen, erläuterten Jörg Lay vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie Lebensmittelwissenschaftlerin Maria Revermann. Konstantin Chatzis von der Kreissparkasse Ludwigsburg und Brit Schulz vom Berliner Cateringunternehmen Dussmann Service diskutierten mit dem Publikum ihre praktischen Erfahrungen aus Kantine und Mensa. Wie die GeldKarte schließlich im Stadion bei der logistisch anspruchsvollen Verpflegung tausender hungriger Fußballfans zu einem hygienischeren Umfeld beiträgt, berichtete Lutz Hoffmann von der Bayer04 Fußball GmbH, wo die kontaktlose Variante der GeldKarte seit letztem Jahr im Einsatz ist.

Über die GeldKarte:
Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem beim Parken, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der giro- oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland rund 81 Millionen GeldKarten (über 89 Prozent aller giro- und Bankkundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Mit der neuen Möglichkeit des Online-Ladens macht GeldKarte Online-Payments noch einfacher und angenehmer. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen. (Stand: Februar 2010)

Über die Initiative GeldKarte e.V.:
Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und Institutionen, die die GeldKarte akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereit stellen. Die Initiative ist die Schaltstelle, an der Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der deutschen Kreditwirtschaft zusammen fließen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt sie gegenüber Politik und Medien. Als Motor der GeldKarte treibt die Initiative einzelne Anwendungsbereiche gezielt voran. Sie recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte und unterstützt bestehende Aktivitäten ihrer Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing, Public Relations und Public Affairs.

Weitere Informationen gibt es unter www.Initiative-GeldKarte.de

Kontakt: 
Initiative GeldKarte e.V. 
Linda Tönskötter
Tel.: 030 / 21 23 42 2-71  
Fax: 030 / 21 23 42 2-98
E-Mail: linda.toenskoetter@initiative-geldkarte.de

"Egal ob Kantine, Mensa oder Stadion – Hygiene braucht System" so Ingo Limburg, Vorstandsvorsitzender der Initiative GeldKarte, in seinem Vortrag.

Welche Anforderungen an eine ganzheitliche Schulverpflegung gestellt werden, erläuterte die familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Miriam Gruß in ihrer Keynote.

Spannende Diskussion: Fünf Experten aus der Gemeinschaftsverpflegung debattierten über hygienische und logistische Herausforderungen in Kantine, Mensa und Stadion.

Mit regem Interesse verfolgte das Plenum die Diskussion auf dem Podium.

Aus praktischer Perspektive: Konstantin Chatzis von der Kreissparkasse Ludwigsburg über die hygienischen Vorteile der GeldKarte.

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